Diesem Bericht könnte man auch „Das große Drängeln“ als Überschrift geben, denn genau das war es. Freie Platzwahl bei einer Musicalgala scheint schlimmer zu sein als so manches Konzert. Schon als wir um kurz vor 18 Uhr an der Grugahalle ankamen, standen einige Leute, wahrscheinlich Fans, vor dem Eingang. Zum Glück regnete es gerade nicht, so dass das einzig doofe die Kälte war. Wir gingen noch ein wenig in der Sonne spazieren und hörten von der anderen Seite der Grugahalle schon die Proben. Gerade „Solang ich dich hab“, geschätzterweise von Roberta und Petter. Die Vorfreude stieg also weiter. Mit der Zeit füllte es sich und das Ende der Schlange war schon gar nicht mehr zu erblicken. In der Schlange unterhielten wir uns dann kurz mit zwei älteren Damen, die langsam keine Lust mehr hatten dort zu stehen, verständlich, da es sehr kalt war. Aber beim Einlass zeigte sich dann, dass sie sich um jeden Preis nach vorne drängelten, so was hab ich noch nicht erlebt. Um kurz vor 19 Uhr war dann Einlass in die Grugahalle. Doch wer gedacht hatte direkt zu den Plätzen stürmen zu können, hatte sich geschnitten. Wir kamen nur bis in Foyer, wo die Drängelei vor den Eingängen weiter ging. Um kurz nach 19 Uhr ging es dann über die Treppen hinein in die Halle. Dort bemerkten wir dann, dass die anderen Aufgänge wohl früher reingelassen worden waren und die Tatsache, dass wir irgendwann mal relativ weit vorne standen, nützte nun gar nichts mehr. Letztendlich bekamen wir nichtmals 4 Plätze nebeneinander, sondern je zwei Randplätze ganz rechts außen. Diese waren immerhin nicht so ganz weit hinten, so dass wir einigermaßen zur Bühne gucken konnten. Während der nächsten Stunde liefen die meisten Zuschauer noch nach unten, um Popkorn, Eis, Bratwürstchen oder Getränke zu kaufen, die sie dann mit in die Halle brachten. Das ließ irgendwie nicht die Stimmung einer Musicalgala aufkommen, das Popkorn erinnerte eher an Kino.
Um 20 Uhr begann dann die Show mit einem Medley von der gewohnt soliden Musical Allstars Band, geleitet von Arnim Bartetzky bevor die 6 Hauptakteure auf die Bühne kamen. Zu eben diesen werde ich nun gesondert etwas sagen.
Nigel Casey
Fangen wir an mit Mister Nigel Casey, wie in Arnim vorstellte. Ihn kannte ich zuvor noch nicht und alles in allem hat er mich auch nicht umgehauen. Stimmlich war er solide und konnte vor allem die swingigen Lieder gut singen. Zuerst sang er einen Song aus Ratpack , den ich nicht kannte, nämlich Have you met Miss Jones. Sein zweiter Auftritt im Andrew Lloyd Webber Teil war schon spektakulärer. Er kam nämlich ganz gelassen auf Rollschuhen auf die Bühne gedüst und sang Starlight Express aus dem gleichnamigen Musical. Gesanglich wars okay, aber die Show die er dabei abzog, war grandios. Rollschuh fahren kann er wirklich, Hut ab und dabei noch singen als würde er sich nicht bewesen, toll. Hier merkte man eindeutig, dass er mit den Rollschuhen vertraut war, da er schon den Greaseball bei Starlight Express gespielt hatte. Auch als Judas mit Roberta und Petter im Hintergrund gab er eine gute Figur ab und gab rockig Jesus Christ Superstar zum Besten. Er ist ein absoluter Entertainer, weshalb das Lied gut passte. Allgemein sorgte er für die aufgelockerten Szenen. Bei einem weiteren Lied im zweiten Teil kam er wieder mit Rollschuhen auf die Bühne, mehr ist von dem Lied allerdings auch nicht hängen geblieben. Kurz vor Ende des ersten Teils als alle auf der Bühne standen, legte er noch einen kleinen Moonwalk hin, was scheinbar nicht geplant war, da Maricel völlig entsetzt dreinschaute. Bei den Medleys am Ende sang Nigel noch relativ viel. Die anderen wandten sich allerdings eher dem Dirigenten zu und wollten alle kuscheln. So dachte sich Nigel, ändert er mal den Text bei Oh Sandy aus Grease und sang zwischendurch „Oh Chrissy“. Dies merkten sie am Anfang gar nicht, als er das das zweite Mal sang, konnte man richtig sehen wie sich die anderen dachten: „Was soll das denn jetzt?“, war schon lustig.
Insgesamt war er gut und hat eine tolle Show abgeliefert. Er ist ein richtiger Entertainer und hatte Spaß an der Show. Dennoch haben mir die beiden verbleibenden Herren deutlich besser gefallen.
Roberta Valentini
Ja, was soll ich zu ihr sagen? Ich hatte sie vorher noch nie live gesehen und auch noch nicht wirklich was von ihr gehört, nur immer, dass alle so von ihr begeistert sind. Ich muss allerdings gestehen, dass es mir nicht so ging. Schon im Duett mit Judith aus Prince of Egypt hat sie mir nicht sonderlich gut gefallen. Das besserte sich leider im ersten Teil auch nicht mehr. Ihr Wein nicht um mich Argentinien aus Evita war gut gesungen, keine Frage, aber ab da war mir klar, dass mir ihre Stimmfarbe nicht zusagt. Auch ihr Paradelied Frei und schwerelos aus Wicked mochte mich nicht richtig überzeugen. Ihre Stimme klingt für mich zu jung für diese Rolle. Sie hat etwas Eigenes in der Stimme, was ich nicht richtig beschreiben kann, war mir aber nicht so recht gefallen mag. Auch Solang ich dich hab mit Petter zusammen war schön, hat mich aber nicht umgehauen. Sie singt gut keine Frage, aber hundertprozentig konnte sie mich auch mit Somebody to love nicht überzeugen, wobei ich das Lied von ihr an dem Abend das beste fand, auch wenn ich beim ersten Ton noch andere Befürchtungen hatte. Zu diesem Song passte ihre Stimme allerdings und sie hat es schön rockig gesungen. Bei den Medleys am Schluss konnte sie noch mal zeigen, was sie kann und dort hat sie mir gut gefallen. Außerdem ging sie bei dem einen Lied zu Arnim, der sie in den Arm nahm, weshalb die dann ohne etwas zu sehen mit einer Hand weiter dirigierte.
Alles in allem liegt mir ihre Stimmfärbung nicht, was eine ganz subjektive Empfindung ist. Gesungen hat sie dennoch gut.
Christian Alexander Müller
Endlich mal wieder Christian live und in Farbe. Nein scherz. Aber ich hab mich total gefreut ihn endlich mal wieder zu sehen. Seine Frisur war zwar komisch und die Brille im ersten Teil ebenso, aber das hat seiner stimmlichen Leistung keinerlei Abbruch getan. Seinen ersten Song aus Love never dies kannte ich noch nicht, dennoch hat er mir gut gefallen. Sein Paradestück folgte direkt danach, nämlich das Phantom der Oper im Duett mit Maricel. Eine sehr spannende und vor allem auch gelungene Kombination. Außerdem durfte ich endlich mal Christian live etwas auf dem Phantom singen hören, große Klasse. Er war nicht umsonst das jüngste Phantom aller Zeiten. Auch der Abschluss des Webber Teils mit Schau, was Liebe ändern kann aus Aspects of love war sehr schön von ihm gesungen. Seine kraftvolle Stimme fasziniert einfach nur. Seine nächste Rolle war die des Arztes Dr. Henry Jekyll, der This ist the moment sang. Ein tolles Lied und noch toller von Christian gesungen, wundervoll. Er würde sicherlich auch einen sehr tollen Jekyll & Hyde abgeben, könnte ich mir sehr gut vorstellen. Nachdem der erste Teil der Show allerdings viel zu laut war, wurden im zweiten Teil die Mikros leiser gedreht, zumindest schien es bei diesem Lied so zu sein, weshalb die Band doch sehr vorherrschend war. Dann kam natürlich noch eins meiner persönlichen Highlights! Christian und Judith als Radames und Aida mit Sind die Sterne gegen uns ! Das war die Rolle, in der ich das erste Mal auf einen gewissen Christian Müller gestoßen bin, der ja mittlerweile noch seinen Zweitnamen aufführt. Er war damals schon genial und das hat sich auch nicht geändert. Mit Judith harmoniert er wundervoll und das Lied war einfach nur klasse. Seine Stimme passt toll zu dem ägyptischen Heerführer und ich freu mich total ihn bald in dieser Rolle sehen und hören zu dürfen! Bei den Medleys löste sich jegliche Anspannung bei ihm und neben kuscheln mit Judith und dem Dirigenten, war auch Luftgitarre spielen angesagt.
Abschließend lässt sich nur sagen, dass er ganz große Klasse war und ich jedes Lied von ihm genossen hab und mich freue ihn bald bei AIDA zu sehen.
Maricel
Direkt ihr erstes Lied war typisch Maricel. Es ging um eine Sekretärin, die für alles gut war und von anderen ausgenutzt wurde. Sie hat es herrlich gespielt und man nahm ihr den Song von vorn bis hinten ab. Am Schluss kam ein Mann geschätzterweise vom Team auf die Bühne und legte sie sich über die Schulter. So trug er sie dann unter lauten Protesten ihrerseits von der Bühne. Danach hörte man, nachdem sie die ganze Zeit meinte, dass man die Männer besser meiden sollte, nur noch: „Hast du heute Abend schon was vor?“ – herrlich. Ihr nächster Auftritt folgte beim Phantom der Oper in einem langen roten Kleid. Ich hätte ihr diesen Part gar nicht zugetraut, aber sie hat ihn gemeistert. Allerdings wurde das Lied für sie ein wenig nach unten transponiert, da sie es doch deutlich tiefer sang als normalerweise die Christine Daae, was mir so auf jeden Fall viel besser gefiel. Ihr Zusammenspiel mit Christian war toll und gerade diese tiefere Version, die dazu noch recht rockig gespielt wurde, hat mir sehr gut gefallen. Im zweiten Teil folgte ein Song aus ihrem neuen Engagement in Hair, wo sie die Sheila spielen wird. Diesbezüglich wurden auch Flyer als Werbung verteilt. Ihr Easy to be hard hat mich jedoch nicht vom Hocker gehauen. Sie saß anfangs auf dem Bühnenrand und als sie in Rage kam bei dem Lied, stand sie auf und verdeutlichte so den Song, was mir gut gefiel. Allerdings konnte ich den Text, auch wenn ich ihn kannte, kaum verstehen, was ich sehr schade fand. Ich muss gestehen, dass ich von diesem Song schon bessere Versionen gehört hab. Von ihrem nächsten Song konnte das wohl niemand behaupten, denn sie sang ein Lied aus ihrem eigenen Musical Jeanne D’Arc. Laut Arnim sollte dies das erste Lied des Stücks sein, in dem es um die Gefühle von Jeanne D’Arc geht. Ich war sehr gespannt auf dieses Lied und das nicht zu unrecht! Wirklich ein schöner Song, der unter die Haut geht und dazu noch Ohrwurm Charakter hat. Als der Refrain kam, merkte ich, dass ich eben diesen von einem kleinen Medley, das es bei youtube gab, kannte und schon damals sehr mochte. Deshalb hat mir das ganze Lied richtig gut gefallen. Eine schöne Melodie, ein toller Text und wunderschön von Maricel vorgetragen und gesungen. Große Mädchen weinen nicht sagt er Song aus doch nach Kommentar von Arnim konnte sich Maricel eine Träne nicht verdrücken, als der ganze Saal nach diesem Lied, das sie so großem Publikum das erste Mal präsentiert hatte, in Beifall ausbrach. Ich hoffe sehr, dass dieses Stück den Weg auf die große Bühne findet! Bei den Medleys zum Schluss hatte sie sichtlich noch mal ihren Spaß.
Insgesamt hat sie mir wieder sehr gut gefallen. Ich mag ihre Stimme, ihre Art, ich find sie toll und drücke die Daumen, dass man ihr Stück bald besuchen kann.
Petter Bjällö
Petter mal wieder in Aktion, sehr schön. Das letzte Mal bei Wicked war er ja nur im Ensemble zu sehen. Hab mich sehr gefreut, dass auch er dabei war. Zuerst durfte er eines seiner Paradestücke singen, nämlich Wie kann ich sie lieben aus Die Schöne und das Biest. Er hat dieses Lied wieder einmal wunderschön und kraftvoll gesungen. Jede Emotion des Biestes, vor allem die Verzweiflung kam glaubhaft rüber, toll. Als nächstes war es im Webber Teil an ihm Joseph and the amazing technicolor dreamcoat zu bedienen, was er mit Song of the king auch großartig meisterte. Dieses an Elvis angelehnte Lied passte super zu seiner Stimme und ich könnte ihn mir auch gut als Pharao in dem Stück vorstellen. Super gesungen das Stück. Als Arnim dann in einer seiner Ansagen auf Mozart! kam, fragte ich mich wer von den Anwesenden das singen sollte, es handelte sich nämlich um Wie kann es möglich sein von Colloredo. Diese Aufgabe fiel nun Petter zu und was soll ich sagen? Er hat sie hervorragend gemeistert. Ein tolles Lied und wunderschön kraftvoll von Petter gesungen. Auch hier hat er wieder alle Facetten des Fürsterzbischofs glaubhaft rübergebracht und vor allem auch den schnellen Text am Ende noch gut verständlich gesungen. Schade dass Mozart momentan nicht gespielt wird, Petter würde einen tollen Colloredo abgeben, es war wirklich klasse. Entgegen der Ansage von Arnim, dass sie ja Elphaba und Fiyero da haben, hat Petter eben diesen nie gespielt. Er war im Ensemble unterwegs und hat Dr. Dillamonth sowie den Zauberer gecovert, was ja deutlich noch was anderes ist. Dennoch hat er Solang ich dich hab toll gesungen. Stimmlich passten seine Soli zuvor zwar etwas besser zu ihm, aber er hat dennoch eine gute Figur gemacht als Fiyero. Ich hätte nichts dagegen gehabt ihn in der Rolle gesehen zu haben. Auch sein Zusammenspiel mit Roberta war harmonisch und überzeugend. Bei den Medleys hatte er ebenso wie alle anderen sehr viel Spaß.
Alles in allem hab ich mich sehr gefreut ihn mal wieder mehr singen zu hören. Er hat kraftvoll und ausdrucksstark gesungen und es hat einfach Spaß gemacht ihm zuzuhören. Immer wieder gerne!
Judith Lefeber
Das Beste zum Schluss
Insgesamt kann ich nur sagen, dass ich mich riesig gefreut hab sie mal wieder zu sehen und sie wie immer große Klasse war. Auch wenn ich die meisten Lieder schon von ihr kannte, hab ich mich über jedes einzelne gefreut. Ich kann nur immer wieder sagen, Hut ab vor dieser gewaltigen Stimme!
Die Band und ihr Dirigent
Die Band bestand gewohnt aus drei Bläsern, einem Gitarristen, einem Bassisten, einem Keyboarder und einem Schlagzeuger. Bis auf die Bläser hatten sie alle Kopfhörer auf, um sich selbst zu hören. Ohne Zweifel haben sie alle toll gespielt und ihre Sache richtig gut gemacht. Der größte Kritikpunkt geht an die Technik, die es nicht geschafft hat, dass die Band nicht vorherrschend war. Die Bläser, so gut sie auch waren, waren immer viel zu laut, was sehr schade war. Auch der Bass war im Vergleich zur Gitarre zu laut. Dennoch war er auf jeden Fall toll, dass eine Liveband dabei war, das macht erst das richtige Liveerlebnis des Musicals aus.
Arnim Bartetzky war mal wieder in seiner Doppelrolle als Dirigent und Moderator unterwegs. Ersteres hat er auch zweifelsohne super hinbekommen, das letztere war schon mal besser. Ich bin mir nicht sicher, ob er das Publikum an der Nase rumführen wollte, als er meinte, dass Sister Act in Hamburg und Stuttgart laufen würde, oder ob er es wirklich dachte… Auch die Rufe „Wien“ aus dem Publikum konnte er nicht so deuten, dass er es hätte richtig stellen können, dass es noch in Wien läuft. Des Weiteren verkaufte er Petter als eine Besetzung des Fiyeros und wollte noch ein Musical an den falschen Ort packen. Fand ich etwas schade, ich hatte bei Musical Hautnah seine lustigen Ansagen immer sehr gern gemocht. Sehr viel Witz hatte er diesmal leider auch nicht. Nichtsdestotrotz mag ich ihn als Moderator gern und wenn er sich noch ein wenig besser informieren würde, würde das auch wieder so klappen wie früher.
Abschließend möchte ich noch ein paar allgemeine Worte zur Show verlieren.
Mir hat die Gala sehr gut gefallen, vor allem die Auswahl der Darsteller war für mich persönlich fast unübertreffbar, da gleich vier meiner Lieblingsdarsteller auf der Bühne standen. Problematisch an dieser Auswahl war jedoch, dass sie sich alle ein wenig ähnlich sind von der Stimmfarbe oder vom Typ her. So gab es zwei Radames Besetzungen, zwei Lucys auf der Bühne und solche Geschichten. Petter und Christian sind sich relativ ähnlich von den Liedern her, die sie singen können. Ich hätte hier aber z.B. gern ein wie „Vater so Sohn“ von den beiden gehört oder eine Konfrontation, all solche Lieder wären wie geschaffen für die beiden zusammen gewesen. Aber auch die Damen haben sich gegenseitig die Lieder weggenommen. Ein Somebody to love hätte eine jede zum Besten geben können und auch „Easy to be hard“ hab ich schon in einer schönen Version von Judith gehört. Das fand ich wirklich schade. Des Weiteren war ich mit der Idee aus jedem Musical – abgesehen von Wicked – nur ein Lied zu spielen, nicht ganz einverstanden. Es waren vier Darsteller aus Aida anwesend und nur ein Lied wurde gesungen, das war mir zu wenig. Außerdem hatte ich fest mit einem Titel aus Marie Antoinette gerechnet, wenn schon zwei Besetzungen derselben anwesend waren. Ein Webber Block ist zwar schön und gut, aber die Lieder kennt jeder und hat meiner Meinung nach schon jeder oft gehört, warum nicht mal einen Michael Kunze Block? Elisabeth, Tanz der Vampire, Rebecca, Marie Antoinette, das alles hätte super da hineingepasst. Aber auch bei Jekyll & Hyde und Mozart wurden den Damen die Lieder weggenommen und auch bei Joseph hätte ich mir eine der drei gut als Erzählerin denken können. All das fand ich ein wenig schade, man hätte doch mehr rausholen können und vielleicht mal andere Schwerpunkte setzen können. Des Weiteren waren mir zu wenig Duette vorhanden oder mal war zu dritt wie „Einen Schritt zu weit“ oder so etwas. Gut war allerdings die Mischung zwischen bekannten und Unbekannten Liedern sowie der Wechsel zwischen deutschen und englischen Songs. Das haben sie gut hinbekommen.
Trotzdem hat mir die Show sehr schön und hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es war eine tolle und wahrscheinlich nicht sonderlich häufige Kombination an Darstellern. Dennoch hätte man für meinen Geschmack einiges im Konzept anders machen können, um mal ein wenig Abwechslung zu anderen Galas zu bringen. Wie dem auch sei, es war ein sehr gelungener und durchweg schöner Abend mit großartigen Darstellern, für den sich die doch lange Anfahrt mehr als gelohnt hat.



